Paten gesucht: Damit Kinder in ihrer Familie bleiben können und trotzdem eine echte Zukunft haben
Wenn Kinder unter Aufsicht ihrer Mütter am Rand des Steinbruchs sitzen ist etwas Grundlegendes schief gelaufen. Die Gefahr, dass deren Kinder auch wieder dort sitzen und Steine klofen ohne je eine Schule von innen gesehen zu haben ist groß. Das KKNH-Patenschaftsmodell tritt dagegen an.
1) Ursprungsgedanke
wenn Armut Familien zerreißt, sind es fast immer die Kinder, die den Preis dafür bezahlen: Schulabbruch, Kindersrbeit, frühe Heirat, Missbrauch, Perspektivlosigkeit. Unser Grundsatz ist deshalb klar: Kinder und Jugendliche sollen, wo immer es verantwortbar möglich ist, in ihrer Familie bleiben.
Nicht, weil Familie immer "romantisch und idyllisch" wäre, sondern weil Zugehörigkeit, Bindung und Altag eine gewisse Stabilität darstellen. Und: Ein Kind in seiner vertrauten Umgebung meist die besseren Chancen hat, sich gewsund zu entwickeln, wenn die Grundversorgung steht und wenn Schule errechbar wird.
2) Beschreibung des Programms
Unser Patenschaftsprogramm setzt dort an, wo Zukunft konkret wird: In der Schule.
Nachdem eine Behausung, und sei es nur eine Lehmhütte, und Nahrung so gut wie möglich gesicher sind, wird Bildung zum Greh- und Angelpunkt. Denn Bildung ist in vielen Regionen der verlässslichste Weg, Armut nicht nur zu überleben, sondern (endgültig) zu verlassen.
Eine Patenschaft unterstütz vor allem:
- Schulunterbringung und Schulbesuch. (Gebühren, Beiträge, Organisation vor Ort)
- Schuluniform (ohne Uniform kein Unterricht)
- Schuhwerk (gemäss Uniform, alltagstauglich oft Voraussetzung für den Schulweg)
- Sportsachen (Teilnahme am Sportunterricht, Integration, Gesundheit)
- Lehr- und Lernmaterial (Hefte, Stifte, Bücher, ggf. Prüfungsgebühren)
Wichtig: Wir "bezahlen nicht nur Schule, wir begleiten (engmaschig).
Kinder in den Familien zu betreuen bedeutet zwangsläufig auch, auf die Familien einzuwirken. Das ist oft genug der eintscheidende Punkt zu Erfolg.
3) Bislang erreichte Ergebnisse
Die Erfolge sind of still und leise. Aber sie sind real:
- Kinder bleiben regelmäßig in der Schule, statt herauszufallen.
- Schulwege werden möglich, weil Schuhe oder Schulausrüstung nicht mehr das tagtägliche Hindernis darstellt.
- Familien erleben, dass Bildung keine abstrakte Idee, sondern ein realisierbarer Weg ist.
- Jugendliche gewinnen Selbstvertrauen: Ich kann etwas! Ich kann einen Abschluss schaffen!
Und ja: Manche Erfolge sind überragend.
Wenn ein Kind, das "eigentlich" keine Chancen hatte, plötzlich durchtieht: Monat für Monat und Jahr für Jahr! Dann sieht jeder,wie plötzlich Türen aufgehen, die vorher nicht einma sichtbar oder erkennbar waren.
Genau für diese Momente, Garatien dafür gibt es nicht, halten wir dieses Programm.
4) Chancen für die Zukunft
Unsere größte Herausforderung ist zugleich unsere große Hoffnung: Familienarbeit.
Wenn Elt5ern Analphabeten sind oder Schule nur sehr sporadisch von innen gesehen haben, ist der Gedanke "Schule ist absolute Priorität" nicht gerade selbstverständlich.
Dann bedeutet Bildung of kurzfristig weniger Einkommen, mehr Wege, mehr Organisation, mehr Konflikte. Und manchmal auch: die Angst, das Kind könnte "zu groß" für die eigene Lebenswelt werden.
DEas ist zäh: Manchmal ist es Sysiphosarbeit.
Aber wir bleiben dran, solange auch nur eine leise Chance auf Erfolg besteht.
Jeder Rückschlag ist bitter. Jeder Schulabbruch ist eine verpasste Zukunft. Und jeder gelungene Schtitt ist ein Gewinn, der ein Leben lang trägt.
Internatsunterbringung und Einzelfallhilfe sind bei uns ganz bewusst Ausnahmefälle, un auch dann nur, wenn es begründet ist. (z.B. Schutz, besondere Gefährdung, extreme Entfernung, Behinderung oder akute Notlagen).
Unser Normalweg bleibt: Familienstärkung und Schulweg.
Zugegeben: Das Programm ist ambitioniert. Die finanzielle Decke ist manchmal schon sehr dünn. Abergerade deshalb brauchen Patenschaften Verlässlichkeit, damit Hilfe nicht nur "heute", sonder durchhaltber wird.
Spendenaufruf und "Call to Action"
Eine Patenschaft ist mehr als eben nur ein Betrag. Sie ist eine Entscheidung:
Dieses Kind soll nicht herausfallen. Nicht aus der Schule! Nicht aus dem Zug in die Zukunft!
Mit einer regelmäßigen Unterstützung tragen sie dazu bei, dass aus "eigentlich unmöglich" ein "es geht doch" wird:
ein Kind in Schuluniform, mit Schuhen, mit Heften und Büchern.
Und vor allem: mit einem Platz im Unterricht und einer realen Perspektive.
- Übernehmen sie eine Patenschaft.
- Oder stärken sie das Programm mit einer freien Spende, damit wir auch dann helfen können, wenn es kurzfristig eng wird,
Denn schließlich ist es oft schlicht so: Am Ende des Geldes sind immer noch Kinder übrig.
Wir möchten, dass es weniger werden. Es geht darum, dass mehr Kinder ankommen, in der Schule, im Leben, in einer Zukunft, ohne stäändige Angst ums Auskommen.

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